Usbekistan - entlang der Seidenstrasse - Teil 2

Buchara – Schon um acht Uhr morgens ist es heiß. Vergnügungspark auf usbekisch. Jeder Stadt ihr Riesenrad. Marktbesuch.

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Die Moschee Bolo Hauz – ein Traum, der sich (zumindest früher) im Wasser spiegelt. Zwölf Meter hohe, filigrane Holzsäulen tragen das geschnitzte Holzgebälk, das zu schweben scheint.

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In der Festung Ark treffen wir auf eine Gruppe usbekischer Touristinnen. Sie wollen nicht nur alleine fotografiert werden, sondern zwei von ihnen nehmen mich in die Mitte und dann gibt's noch ein Fotoshooting.

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Die Medrese Miri Arab und die Moschee Kalon: zwei Schönheiten, die sich gegenüber stehen und darum wetteifern, wer die Schönste ist. Türkisblaue Kuppeln gegen tiefblauen Himmel.

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Mittagessen am Labi Hauz. Zwei Miniatur-Moscheen aus Holz, die im Wasser treiben, dienen den Enten und Schwänen als Meditationsplatz. Die Chanaka Devon Begi: wo früher den reisenden Pilgern Herberge geboten wurde, kann man jetzt Teppiche kaufen. Ein seltsamer Kontrast. Nach dem ruhigen Chiwa ist Buchara schon fast ein Rummelplatz. Souvenirläden reihen sich aneinander, die alten Handelsgewölbe eignen sich dazu prächtig. Wunderschön die handgemalten Miniaturen, am liebsten möchte man überall etwas kaufen.

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Abendessen in einer alten Medrese: das Leben als Koranschüler hier muss sehr meditativ gewesen sein. Jetzt gibt es eine Folklore-Darbietung, die ziemlich authentisch ist, vor allem die Musik klingt völlig fremdartig und schön.

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Chor Minor – die Moschee mit den vier Pilzköpfen. Dann machen wir uns auf den Weg Richtung Samarkand.

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Unterwegs ein Zwischenstopp in Shaxrisabs, der Geburtsstadt von Timur, dem Nationalhelden. Er war ein grausamer Herrscher, aber wir verdanken ihm zwei Dinge: die wunderbaren Bauwerke, die unter seiner Herrschaft entstanden und den lebensfrohen, überbordenden Rummel, der hier rund um sein Denkmal herrscht. Brautpaare und ganze Hochzeitsgesellschaften, begleitet von Kameraleuten, kommen hierher und erhoffen sich davon Glück.

Shaxrisabs Shaxrisabs Shaxrisabs Shaxrisabs Shaxrisabs
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Danach wieder eine lange Busfahrt. Die grünen Felder machen bald braunen, fast vegetationslosen Ebenen am Fuße der Berge Platz. Man kann verstehen, dass den Reisenden nach Durchquerung dieser Landschaft Samarkand dann wie das Paradies erschienen ist. Das heutige Samarkand ist eine große, laute Stadt, die Monumente aus vergangenen Tagen verlieren sich fast ein wenig. Zwei gegensätzliche Bauwerke aus Timurs Zeit: sein Mausoleum Gur Emir – Pilgerstätte, prunkvoll restauriert, beeindruckend.

Samarkand Samarkand Samarkand Samarkand Samarkand
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Bibi Xanom: eine Moschee für die Vögel. Für seine Lieblingsfrau errichtet, zu ihrer Zeit hastig erbaut, sodass sich schon damals Ziegel und Fliesen lösten. Dann fast ganz verfallen, wieder aufgebaut und zum Teil restauriert. Auf den Kuppeln wächst Gras und der Innenraum der Moschee ist nur mehr eine leere Hülle für die herumflatternden Tauben, die hier schon längst die Hausherren sind.

Samarkand Samarkand Samarkand
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Der Registan: ein unglaublicher Platz, man müsste hier eine Stunde lang in völliger Ruhe sitzen können und staunen. Doch die Sonne brennt heiß herunter, die Souvenirverkäufer, die auch hier längst die Wohnungen der Studenten erobert haben, wollen ihre Waren an den Touristen bringen, sodass die Ausstrahlung ein wenig darunter leidet. Jedes der drei Gebäude vermag zu beeindrucken: die Größe und Vollkommenheit der Ulug'Bek, der prachtvolle Kuppelraum der Tillakori genauso wie die intimere Sherdor-Medrese, der noch der Charme des Alters anhaftet und die erst fertig restauriert werden muss. Danach machen wir uns zu sechst auf zur Besteigung eines Minaretts: ein abenteuerlicher Aufstieg über die steile, enge Wendeltreppe bis zu einer kleinen Öffnung ganz oben. Der Platz liegt uns zu Füßen und wir fühlen uns einfach wunderbar. Nach dem Abendessen Sekt vor dem beleuchteten Registan. Ein magischer Zauber geht von diesem Platz aus, stärker als untertags.

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Die Gräberstadt Shohizinda: wo beginnen, wo enden. Nur 200 Meter, aber darin kann man sich verlieren. Türkis-blaue Majolika, wohin man blickt. Ein Imam singt uns wunderbar traurig vor. Ein Ort zum Träumen. Hier müsste man begraben sein. Vier alte Frauen möchten fotografiert werden. Bedanken sich vielmals und klopfen mir auf die Schulter.

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Ich fühle wie Morrisey, wenn er singt "Now my heart is full". Voll von Bildern und Eindrücken dieses schönen Landes und seiner Menschen.

Der Bus bringt uns zurück nach Taschkent. Unterwegs Stopp bei einem Melonenmarkt. Um halb vier Uhr morgens werden wir geweckt und zum Flughafen gebracht. Ich bedaure fast, dass es noch keine T-Shirts zu kaufen gibt mit dem Aufdruck "I love Uzbekistan"

Busfahrt Melonenmarkt Melonenmarkt Chiwa
Busfahrt Melonenmarkt Melonenmarkt Samarkand

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